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Die Sensation blieb aus

Am Doppelwochenende mit Meisterschaft in Lugano und dem Highlight Cup-Halbfinal blieben die NLA-Volleyballer von Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten ohne Satzgewinn. Sie zeigten aber vor allem im Cup über weite Strecken eine starke Leistung.

 

Im Tessin waren die Fricktaler am Samstag von Beginn weg gefordert. Die Luganesi überzeugten von Beginn weg mit starken Blocks und harten Angriffen über die Aussenpositionen. Smash 05 seinerseits fand nicht wirklich ins Spiel. Die Fricktaler waren verletzungsbedingt zu Umstellungen gezwungen. Bruno Essig musste den angeschlagenen Libero Cyrill Stadelmann ersetzen, Ramon Kasper kam ab dem zweiten Satz auf der für ihn ungewohnten Aussenposition zum Einsatz. Beide zeigten eine gute Leistung – insgesamt konnten die Fricktaler aber nicht verhehlen, dass schon der eine oder andere Gedanke beim Cup-Halbfinale war.

Die Luganesi liessen das ganze Spiel über kaum nach Die Fricktaler hatten zwar immer wieder ansprechende Phasen, doch meist folgte kurz darauf ein nächster Dämpfer. So waren die Tessiner deutlich überlegen – am augenscheinlichsten im Block – und gewannen alle drei Sätze sicher und deutlich.

Sehr starker erster Satz

Im Cup am Sonntag – mit wiederum knapp 50 mitgereisten Fans – konnten die Fricktaler wieder auf Andy Sutter zurückgreifen. Zudem kehrte der angeschlagene Passeur David Heimgartner in die Startformation zurück, da Kaspar Bürge im Cup aus lizenztechnischen Gründen nicht spielberechtigt war. Das Zusammenspiel Heimgartner Sutter klappte hervorragend und so konnten die Fricktaler nach kurzer Anfangsnervosität das Spiel offen gestallten. Näfels bekundete des Öfteren Mühe mit den Services von Laufenburg-Kaisten. Am Ende des Satzes behielt Näfels jedoch das bessere und auch etwas glücklichere Ende für sich.

Mit dem Satzvorsprung im Rücken steigerte sich Näfels weiter, währenddem die Fricktaler das Niveau nicht ganz halten konnten. Die Glarner, die sich seit der Weihnachtspause in Topform befinden, nutzten jede Chance konsequent aus. Da sie sich nun auch in der Annahme besser auf die Services der Fricktaler eingestellt hatten, waren sie nun überlegen und entschieden den Satz deutlich für sich.

Aufbäumen in Satz drei

Nach der zehnminütigen Pause kehrte Smash 05 mit neuem Elan zurück aufs Feld. Sie boten nun Näfels wieder Paroli und zeigten, dass sie sich noch keineswegs geschlagen geben wollten. Die Glarner allerdings spielten nun variantenreicher als noch in den Sätzen zuvor, und lagen stets leicht in Front. Die Fricktaler konnten zwar mit einem Aufbäumen nochmals auf 17:19 aufholen, danach sorgte Näfels aber mit Block- und Servicewinnern für die Entscheidung. Damit ging die äusserst erfolgreiche Cup-Saison für Smash 05 zu Ende – es bleibt immerhin die Genugtuung, als erstes Aargauer Team die Runde der letzten vier erreicht zu haben.

Heimspiel um Bonuspunkte

Weiter geht es dagegen in der Meisterschaft und zwar mit der dem letzten und sehr wichtigen Heimspiel gegen Züri Unterland am kommenden Samstag, 28. Januar um 18 Uhr in der Sporthalle Blauen. Mit einem Sieg könnten die Fricktaler Lutry-Lavaux noch überholen und die Vorrunde auf Platz 7 abschliessen. Dies wäre gleichbedeutend mit 2 „Bonuspunkten“, die sie als Startkapital in die Abstiegsrunde mitnehmen dürften. Der Achtplatzierte nimmt nur einen Punkt mit.