In der NLA-Finalrunde der Volleyballer bezwang Lausanne im Westschweizer-Derby Chênois knapp 3:2. Zum zweiten Sieg kam auch Näfels, das in Lugano erwartungsgemäss 3:0 gewann.
Die knapp 400 Zuschauer kamen in den Genuss einer bis zum letzten Ballwechsel spannenden, ausgeglichenen Partie. Chênois, das in den drei bisherigen Derbys gegen Lausanne noch keinen Satz geholt hatte, gewann den ersten und dritten Durchgang und lag auch im Tiebreak 8:5 voraus. Später wehrten die Gäste vorerst drei Matchbälle ab, ehe die Waadtländer den vierten zum zwar nicht unverdienten, aber sicher etwas glücklich zustande gekommenen Sieg verwerten konnten.
Näfels dagegen kam in Lugano zu einem nie gefährdeten 3:0-Erfolg. Die Tessiner kamen erst etwas besser ins Spiel, als die Gäste nach dem problemlosen Gewinn der beiden erten Sätze vorübergehend etwas nachliessen. Gegen Ende des dritten Durchgangs drehten die Glarner aber wieder auf und entschieden schliesslich auch diesen 25:22 zu ihren Gunsten.
Münsingen steigt freiwillig ab
Im Playout kam Aufsteiger Laufenburg-Kaisten im dritten Spiel der Best-of-7-Serie gegen Münsingen zum ersten Sieg, dem erst zweiten in ihrer ersten NLA-Saison. Der Erfolg dürfte jedoch aus sportlicher Sicht wertlos bleiben, denn Münsingen gab nur einen Tag danach seinen freiwilligen Rückzug aus der NLA bekannt. Die beiden Teams einigten sich gemäss Münsingens Präsident Holger Herbst darauf, die Serie abzubrechen -- was von Laufenburg jedoch postwendend dementiert wurde. Was reglementarisch machbar ist und wie der Auf-/Abstiegs-Modus angepasst wird, darüber wird der Verband diese Woche entscheiden.
Münsingen bestritt die aktuelle Spielzeit wegen finanzieller Probleme mit Nachwuchssspielern und Beachvolleyballern. Vereinspräsident Holger Herbst bezeichnete den Rückzug als "Vernunfts-Entscheid" und nach der Sanierung als weiteres Element in der Stabilisierung des Klubs.
Quelle: www.sport.ch